28. Juni 2016

Canna Blog

Humidor

Humidore sind eine Wissenschaft für sich. Bevor jedoch in die spezifischen Fragen über Humidore eingestiegen wird – Worauf kommt es bei einem (guten) Humidor an und was sind die Keyfeatures von Humidoren? – zunächst einmal etwas Basiswissen über Humidore. Was ist ein Humidor überhaupt? Wozu werden Humidore verwendet und wozu werden Humidore gebraucht?

Cuban cigars on tobacco leafs, dark background

Der Begriff Humidor kommt von dem lateinischen Wort humidus, was im deutschen feucht bedeutet. Dies deutet schon auf die Funktion von Humidoren hin: Humidore halten Zigarren – oder auch Cannabis – feucht. Humidore sind Holzbehälter, die dazu genutzt werden Zigarren und andere Tabakprodukte zu lagern. Der Humidor ist also gewissermaßen das für Tabakprodukte, was der Weinkeller für den Wein ist. Dabei sind die Humidore mit einem speziellen Befeuchtungssystem ausgerüstet, das die Luftfeuchtigkeit im Behälter im idealen Bereich von etwa 68-75% hält. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit würde den Tabak austrocknen, während eine zu hohe Luftfeuchtigkeit Schimmel bei den Tabakprodukten entstehen lassen kann.

Durch die ideale Luftfeuchtigkeit im Inneren des Humidors können bei den gelagerten Produkten die Aromen und auch die Beschaffenheit teils über Jahre hinweg auf höchstem Niveau gehalten werden, während bei falscher Lagerung Zigarren oder Cannabis nicht nur brüchig, sondern sogar ungenießbar werden können. Bei idealer Lagerung kann dabei auf Dauer sogar das Aroma der gelagerten Produkte sogar noch verbessert werden, da Zigarren beispielsweise auf lange Zeit gesehen „reifen“. Da Humidore meist auch Luftdicht verschlossen sind, werden die gelagerten Tabakprodukte auch von Schädlingen wie Milben oder Tabakkäfern geschützt. Wer Wert auf die Qualität seiner Tabakprodukte legt, der kommt an einem Humidor auf Dauer nicht vorbei. Humidore haben zwar den Ruf eines Luxusproduktes, gehören jedoch für qualitätsbewusste Menschen zum unverzichtbaren Inventar.

Worauf kommt es bei einem Humidor an?

Ausgangspunkt eines guten Humidors ist das Holz, aus dem der Humidor besteht. Bei hochwertigen Humidoren werden meist Tropenhölzer wie Nussbaum oder Mahagoni verwendet. Auch das Holz der Spanischen Zeder ist für Humidore gut geeignet, da es dazu beiträgt, die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Humidors konstant zu halten, da dieses Holz Feuchtigkeit gut aufnehmen kann. Billige Hölzer sind nicht in der Lage ein Klima konstant zu halten und unter diesen Schwankungen wird auch der gelagerte Tabak leiden. Ein guter Humidor zeichnet sich eben durch ein konstantes Klima aus, das auch über Jahre gehalten werden kann.

Das beste Holz kann jedoch auch eine mangelhafte Verarbeitung nicht ausgleichen. So ist neben dem verwendeten Holz die Verarbeitung von diesem (mindestens) genau so wichtig. Besonders hervorragende Humidore sind handgefertigt, während schlechte Humidore meist maschinell gefertigte Massenprodukte sind. Bei Humidoren ist eine Handfertigung besonders wichtig, da das Holz ein lebender Organismus ist, der individuell bearbeitet werden muss, um ein perfekt geschlossenes Behältnis zu werden. Zu einem guten Humidor gehören selbstverständlich auch noch gewisse Keyfeatures. Diese werden im nächsten Absatz vorgestellt.

Was sind die Keyfeatures?

Ein Humidor ist nicht gleich Humidor – es kommt auch auf das Zubehör des Humidors an. Standard bei einem guten Humidor ist ein Hygrometer, mit dem zuverlässig die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Humidors gemessen werden kann, sodass im Zweifelsfall auch Maßnahmen zur Anpassung der Luftfeuchtigkeit getroffen werden können. Daneben lässt sich ein guter Humidor auch abschließen, um den wertvollen Inhalt schützen zu können. Weiterhin können gute Humidore auch die Luftfeuchtigkeit durch bestimmte Sensoren selbst regulieren, sodass die Besitzer dieser Humidore sich keinerlei Sorgen über den Inhalt mehr machen müssen. Diese Luftbefeuchtungssysteme zeichnen vor allem die höherklassigen Humidore aus. Besonders praktisch sind Zubehörfächer bei bestimmten Humidoren, in deinen Beispielsweise Zigarrenschneider, Papers oder Ähnliches aufbewahrt werden können. Wer einen hochklassigen Humidor benutzt, sollte jedoch auch Wert auf das Befeuchtungsmittel legen. Hierzu sollte zumindest destilliertes Wasser benutzt werden, jedoch sind auch spezielle Befeuchtungsmittel der einzelnen Top-Hersteller von Humidoren auf dem Markt erhältlich, die sich dementsprechend auch für den jeweiligen Humidor ideal eignen.

Cannaseur ONE Humidor

Wer seinen Humidor für Cannabis und nicht für Zigarren benutzen möchte, der wird am Cannaseur ONE Humidor nicht vorbei kommen. Dieser wurde speziell für die Lagerung von Cannabis entwickelt und ist dementsprechend dafür ideal ausgestattet.

Der Cannaseur ONE Humidor wird aus sorgfältig ausgewähltem und nachhaltig angebauten Nussbaum und Mahagoniholz hergestellt. Dabei besteht die Außenverkleidung aus Nussbaum oder Mahagoni, während die Innenbox stets aus Mahagoni besteht, da dieses Holz nach der Verarbeit keinerlei eigene Gerüche oder Öle freisetzt und somit das Eigenaroma des Cannabis ideal erhalten bleibt. Selbstverständlich wird der Cannaseur ONE Humidor auch nur in der eigenen Manufaktur in aufwendiger Handarbeit verarbeitet. Er enthält neben dem Belüftungssystem auch ein Hygrometer, mit dem jederzeit die ideale Luftfeuchtigkeit kontrolliert werden kann. Die Innenausführung des Cannaseur ONE Humidors ist in zwei Varianten erhältlich. Zum einen ist eine Variante erhältlich, die die Lagerung von bis zu 25 Gramm Cannabis ermöglicht und daneben ein praktisches Zubehörfach enthält und daneben die Variante ohen Zubehörfach, in der bis zu 50 Gramm Cannabis gelagert werden können. Das Cannabis wird dabei stets in individuell gefertigten Lagergläsern gelagert, die in eine passgerecht angefertigte Edelstahlhalterung gegeben werden.

Für die Lagerung von Cannabis stellt der Cannaseur ONE Humidor die beste Möglichkeit dar. Durch die in Handarbeit gefertigten hochwertigen Materialien und die breite Ausstattung bleiben beim Cannaseur ONE Humidor keine Wünsche offen.

APHRODISIAKUM – CANNABIS SATIVA

APHRODISIAKUM – CANNABIS SATIVA

half-dressed beautiful young girl lies on a white bed

Die Auswirkungen von Cannabis im Bereich Sex sind umstritten: es gibt sowohl überzeugte Befürworter als auch Kritik. Es ist auch so, dass Marijuana unterschiedliche und gegensätzliche Effekte erzeugen kann, wenn es vor dem Sex konsumiert wird: es kann zum einen anregend und luststeigernd wirken aber auch sexuelles Interesse verringern.

Im Jahr 1998 genehmigte die FDA die Verwendung von Viagra für männliche Dysfunktionen. Seither versuchen Pharmaunternehmen ein ähnlich wirksames Medikament für Frauen herzustellen. Wissenschaftler haben gelernt, dass es bei Frauen nicht einfach nur darum geht den Blutfluss zu stimulieren, nein, es ist viel komplizierter. Ist es möglich ein solches Medikament zu kreieren die, die sexuellen Funktionen der Frau in Erwägung zieht. Viele Frauen behaupten ja und es wurde bereits vor tausenden von Jahren eingesetzt.

Cannabis wurde bereits vor tausenden von Jahren als Aphrodisiakum verwendet und ironischerweise aber gleichzeitig auch dazu eingesetzt um sexuelle Lust zu verringern. Wie alte, heilige Texte berichten, wurde Marihuana dazu verwendet um sexuelle Lust zu steigern. Die ersten Texte, die von Sex und Marihuana berichteten, stammen aus Indien und wurden vor etwa 3000 Jahren verfasst. Die traditionelle indische Medizin rät zur Anwendung von Cannabis um z.B. Impotenz zu heilen, die sexuelle Lust zu steigern und sexuelle Krankheiten zu behandeln.

Es gab eine Vielzahl von Rezepturen, in denen Cannabis als Aphrodisiakum enthalten war und denen die Fähigkeit nachgesagt wurde, die Zeit der Erektion zu erhöhen, die sexuelle Lust der Frau zu steigern, die Ejakulation zu verzögern usw. Diese Rezepte haben Namen wie: Modaka shrimadananda, Vajikarana Uttama, falaskari majun, bhang Roghan.

ZEITGENÖSSISCHE VERWENDUNG VON MARIHUANA FÜR DIE SEXUALITÄT
In vielen Ländern Europas sowie in den USA ist die Wechselwirkung von Cannabis und Sexualität jedoch durch industrielles Leben, Gesetze, Spannungen und sozialen Druck verkompliziert. Mittlerweile befasst sich auch die Forschung mit dem Thema Cannabis und Sex. Aus den Ergebnissen läßt sich schließen, dass Marijuana und Sex eine aufregende und sich gegenseitig bestärkende Kombination sein kann, die Menschen helfen kann, Sex mehr zu genießen und intensiver zu erleben. Die Wirkung von Marihuana auf Sex hängt natürlich auch von der Stärke/Intensität des Rausches ab. Aktuelle Studien zeigen, dass eine niedrige bis mittle hohe Dosis bei den meisten Menschen ausreicht, um das Körperbewußtsein zu steigern und den Prtner intensiver zu erleben. Das hängt natürlich gleichfalls immer auch vom jeweiligen Kosumverhalten ab, das heißt wieviel jemand gewöhnt ist. Je nach Dosierung und konsumierter Cannabis-Sorte kann die Wirkung des Marijuana sehr unterschiedlich ausfallen. Wenn zu starke körperliche Sedierung und Müdigkeit durch den Cannabiskonsum auftritt, kann sich diese widerum bei manchen Menschen negativ auf das Sexleben auswirken und die Lust eher hemmen. Die Folgen des Marijuana-Rauchens sind abhängig vom jeweiligen Nutzer. Während der eine nur eine geringe Dosierung benötigt um in Stimmung zu kommen, mag beim intensiveren Nutzer eine wesentlich höhere Dosis zum gewünschten Effekt führen.

EFFEKTE VON CANNABIS BEIM SEX
Männer berichteten vielfach von folgender Wirkung:
• erhöhte Resistenz gegen frühzeitig Ejakulation
• erhöhte Empfindlichkeit auf Berührung
• längere und stärkere Orgasmen
• mehr Bereitschaft, Vorspiel
• verstärkte und verlängerte Erektion

Frauen berichteten vielfach von folgender Wirkung:
• mehr Feuchtigkeit
• erhöhte Fähigkeit zur vaginalen Muskelsteuerung
• stärkere Erregung
• mehrere Orgasmen, länger
• löst Blockaden

Während manche Frauen unter dem Einfluss von Cannabis Aphrodisiakum sexuell eher uninteressierter werden, berichten andere Konsumentinnen, dass sie durch die Einnahme von Marihuana Multiple-Orgasmen erleben können und dies entsprechend als sehr anregend empfinden. Für manche Frauen ist der Konsum von Cannabis überhaupt die Voraussetzung um Sexualität genießen zu können. Vielfach können speziell traumatisierte Frauen durch Marihuana lockerer werden und körperliche sowie geistige Anspannung abbauen, was ihnen ansonsten nicht möglich wäre.

Bei beiden Geschlechter scheint der Konsum von Cannabis eine höhere Anfälligkeit für Orgasmen zu bewirken, die sich erfreulicherweise verstärkt auf den ganzen Körper bezieht. Genauso wie Sexualität beinhaltet auch der Marihuana-Konsum für viele Menschen eine mystische und spirituelle Ebene. Einige Konsumenten berichten, dass sie unter dem Einfluss von Cannabis Sex mit mehr Wertschätzung, höheren Bewusstsein für die eigenen inneren Vorgänge sowie größerer Verbundenheit zum Partner erleben.

WISSENSCHAFTLICHE FAKTEN ÜBER CANNABIS APHRODISIAKUM UND SEX
Ob sich jemand erregt fühlt oder nicht hängt laut des Sociology Department der University von Kalifornien Santa Barbara davon ab, welcher Strain eingesetzt wird und in welcher Stimmung eine Person ist. In dem Zusammenhang müssten noch weitere Untersuchungen gemacht werden. Befragungen von Psychologen haben ergeben, dass etwa 67% der Befragten, erklären, ihr Sexualleben würde durch Cannabis bereichert werden, während 20% angeben dies hinge völlig an den äußeren Umständen ab. Eine Studie von 2009 des Australian Research Centre in Sex berichtet, dass Frauen, die regelmäßig Cannabis konsumieren durchschnittlich mehr Sexualpartner haben als nicht konsumierende Frauen (mehr als 2 im vergangenen Jahr). Bei Cannabis konsumierenden Männern ergibt sich eine deutliche Erhöhung der Sexualpartner im Vergleich zu den Nicht-Konsumenten. (Cannabis Use and Sexual Health. Anthony M.A. Smith PhD1, Jason A. Ferris MbioStats1, Judy M Simpson PhD2, Julia Shelley PhD3, Marian K Pitts PhD1,* and Juliet Richters PhD4, Article first published online: 17 AUG 2009, DOI: 10.1111/j.1743-6109.2009.01453.x)

WELCHE CANNABIS-SORTEN WERDEN ALS APHRODISIAKUM GENUTZT?
Als Aphrodisiakum werden vor allem Sativas eingesetzt oder Hybriden, mit einem 70%-Sativa- und einen 30%-Indica-Anteil. Es gibt einige Strains, die eine so heftige Wirkung haben, dass der eine oder andere Schwierigkeiten hat, seine Schuhe zu binden, während es Strains gibt, die besser als Aphrodisiakum geeignet sind. Dabei sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass jede Sorte bei jedem Nutzer unterschiedlich wirkt und man keine allgemeingültigen Aussagen dazu machen kann. Wichtig ist es eine Sorte zu finden, mit der sich der Partner und man selbst wohl fühlt. Viele Nutzer testen dazu verschiedene Strains. Entscheiden ist letztlich das jeweilige Cannabinoidprofil einer Sorte. Vielfach finden auch Kush-Sorten (Afghanica), die eher beruhigend und sehr stark sind, Anwendung als Aphrodisiakum.

CBD Oel

CBD Oel (Info Blog)

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In den USA ist das Cannabis Öl in den letzten Jahren auf dem Vormarsch. Es wird als natürliches Wundermittel gegen Krebserkrankungen angepriesen.
Das medizinische Cannabis Öl entfaltet seine Wirkung über die enthaltenen Cannabinoide und viele weiteren Inhaltsstoffe, unter anderem Terpene.
Die Cannabinoide docken im Körper an ihre eigenen Cannabinoidrezeptoren an und führen dadurch zu unterschiedlichsten Wirkungen.
Sie beeinflussen neben Gedächtnis, Appetit und Schmerzempfinden zum Beispiel auch das Immunsystem.
So vielfältig, wie ihre Wirkungen, ist auch die Bandbreite an Erkrankungen, gegen die Cannabis Öl eingesetzt wird.
Das wohl bekannteste Cannabinoid ist das Tetrahydrocannabinol (THC). Hierbei handelt es sich um eine psychoaktive Substanz.
Das heißt es verändert die menschliche Wahrnehmung und gilt als Verantwortlicher für den Rauschzustand.

Darüberhinaus soll THC entzündungshemmend sein und eignet sich daher bei entzündungsbedingten Schmerzen,
wie sie zum Beispiel im Rahmen einer Rheumatoiden Arthritis auftreten können.
In der Medizin wird THC außerdem als Antiemetikum gegen Übelkeit und Erbrechen eingesetzt.
Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff im Cannabis Öl ist das Cannabidiol (CBD).
Dieses verursacht keinen Rauschzustand, aber zeigt dafür eine noch stärkere medizinische Wirkung.
Es wirkt entkrampfend und wird ebenfalls bei Schmerzen und Migräne genutzt. Außerdem gilt es als angstlösend und findet Verwendung bei Depressionen.
Die bisher genannten Wirkungen des Cannabis Öls führen dazu, dass dieses gerne im Rahmen einer Chemotherapie angewendet wird.
Mit der Wirksamkeit gegen Übelkeit, Erbrechen, Schlaflosigkeit und Depression, ist es möglich mit nur einem einzigen Öl,
gegen fast alle klassischen Nebenwirkungen einer Chemotherapie vorzugehen.
Für den Patienten, der dadurch auf die Einnahme einer ganzen Palette an Medikamente verzichten kann, ist dies sehr angenehm.
Das führt auch insgesamt zu einer größeren Bereitschaft zur Therapie.
Während die positiven Effekte des Cannabis Öls als Ergänzung zur Chemotherapie unumstritten scheinen,
gehen die Meinungen zum Einsatz als Mittel gegen Krebs weit auseinander. Viele Befürworter sind der Meinung,
dass in Cannabis Öl ein viel größeres Potential schlummert.
Sie bezeichnen es als Wunderdroge und sind der Meinung, dass der Bestandteil THC in der Lage ist, die Ausbreitung von Metastasen zu stoppen.
Die Krebszellen sollen ihre pathologische Struktur verändern und wieder zur normalen Ausgangsform zurückkehren.

In Studien wird davon berichtet, dass Krebszellen durch das Cannabis zerstört wurden, gesunde Zellen jedoch unversehrt blieben.
Dem Immunsystem wurde dabei kein Schaden zugefügt und die Nebenwirkungen waren äußerst gering
Neben den Befürwortern gibt es auch die strikten Gegner zum Einsatz von Cannabis Öl zu medizinischen Zwecken.
Die Pharmaindustrie und andere Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass Cannabis nicht gleichwertig ist,
wie die synthetischen Arzneimittel zur Chemotherapie oder wie die Bestrahlung. Wirkung und Nebenwirkung lassen sich außerdem bei Cannabinoiden nicht trennen.
Dem zur Folge stände eine Krebstherapie oder Schmerzbehandlung immer mit einem Rauschzustand im Zusammenhang, der hier absolut nicht erwünscht ist.
Viele Deutsche tun sich sehr schwer mit dem Einsatz von Cannabis Öl zu medizinischen Zwecken.
In der Schmerztherapie wurde die Wirksamkeit mittlerweile eindeutig bestätigt und ist auch vielen Menschen bekannt. Zur möglichen Wirksamkeit von Cannabis Öl bei Krebs sind die meisten jedoch nur schlecht bis gar nicht informiert.
Die USA steht diesem Thema offener gegenüber. Hier war Cannabis schon im 19. Jahrhundert das am meisten verwendetet Schmerzmittel.
Es ersetzte damals seinen Vorgänger Opium erfolgreich.

Durch den Aufschwung der Pharmaindustrie und die dadurch neu entwickelten synthetischen Arzneimittel, sowie durch das Cannabisverbot,
wurde es jedoch wieder vom Markt verdrängt. Nun erlebt es seit ein paar Jahren seine Rückkehr.
Die Rehabilitierung von Cannabis in der Medizin ist momentan in den USA am weitesten fortgeschritten,
unter anderem durch die Legalisierung in einigen Bundesstaaten. Im Internet finden sich sehr viele persönliche Erfahrungsberichte von Amerikanern,
die durch Cannabis-Öl von Hirn-und Darmkrebs geheilt wurden oder bei denen es eine optimale Ergänzung zur Chemotherapie darstellte.
Um das medizinische Cannabis Öl gegen Krankheiten einsetzen zu können, muss dieses zuerst aus der Hanfpflanze gewonnen werden.
Medizinisches Cannabis Öl ist ein Harz-Extrakt, der aus den weiblichen Blütenständen der Hanfpflanze gewonnen wird.
Das medizinische Cannabis Öl darf nicht verwechselt werden mit dem Hanföl, welches aus den Samen der Pflanze erzeugt wird und hauptsächlich essentielle Fettsäuren und Nährstoffe enthält. Ziel des Herstellungsprozesses ist es, die wirksamkeitsbestimmenden Bestandteile der Pflanze herauszulösen.
Beim Einkauf der Pflanze muss darauf geachtet werden, dass diese sich stark in ihrer Zusammensetzung an wirksamen Inhaltsstoffen unterscheiden.
Je nach Indikation muss die richtige Pflanze ausgewählt werden. Außerdem muss auf eine entsprechende Qualität geachtet werden.
Die Knospen der Pflanze müssen vor Beginn vollständig getrocknet sein. Um die wirksamkeitsbestimmenden Bestandteile aus der Pflanze heraus zu ziehen,
verwendet man geeignete Lösungsmittel. Häufig sind Alkohole (zum Beispiel 2-Propanol), Aceton, Petrolether oder Reinbenzin.
Der Umgang mit den Lösungsmitteln sollte nur durch geschulte Personen erfolgen, da diese durchaus ein toxisches Potential aufweisen oder teilweise leicht entzündlich oder explosiv sind. Durch Zerdrücken der Pflanzenbestandteile im Lösungsmittel, gehen die Wirkstoffe in das Lösungsmittel über.
Es folgt ein Aufreinigungsschritt, bei dem durch eine Filtration die überschüssigen Pflanzenreste von Lösungsmittelgemisch abgetrennt werden.
Anschließend wird das Lösungsmittel verkocht. Es entsteht das Cannabis Öl mit einem sehr Wirkstoffgehalt zwischen 15 bis 20%.
Es gibt auch Öle, die einen Gehalt von bis zu 70% aufweisen. Somit gilt das Cannabis Öl als das potenteste Produkt der Hanfpflanze überhaupt.
Das Öl kann nach der Herstellung direkt zum medizinischen Einsatz verwendet werden.

In den nächsten Jahren wird sich durch weitere Studien zeigen, in wie weit sich Cannabis Öl auch zur Krebsbehandlung durchsetzen kann.
( © cannaseur.eu )